Pressemeldung 31. Mai 2020 BOOMCAST. Der Videocast zur 4. Sächsischen Landesausstellung

Videocast zu Landesausstellung thematisiert die Corona-Folgen

Dresden, 31. Mai 2020

Welche Auswirkungen wird die COVID-19-Pandemie auf Sachsens Wirtschaft und Gesellschaft haben? Mit dieser Frage beschäftigt sich die vierteilige Reihe BOOMCAST. Industriekultur - Der Videocast zur 4. Sächsischen Landesausstellung. Der Journalist und Autor Cornelius Pollmer diskutiert mit Expert*innen aus Politik, Kultur und Wirtschaft über den Umgang mit der aktuellen Herausforderung.  Die erste Ausgabe erscheint am Dienstag, dem 2. Juni, um 12:00Uhr auf den Social Media-Kanälen der Landesausstellung, die weiteren Folgen werden an den drei darauffolgenden Tagen veröffentlicht: www.boom-sachsen.de

Eröffnet wird die Reihe mit einem Gespräch zwischen Barbara Klepsch, Staatministerin für Kultur und Tourismus, und Martin Dulig, Staatsministers für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, über die gravierenden Konsequenzen der Pandemie für Wirtschaft und Kultur im Freistaat Sachsen. Wie kann die Landesregierung den Freistaat Sachsen krisensicher und zukunftsfest gestalten? Wie müsste eine bedarfsgerechte Existenzsicherung aussehen - von der Automobilbranche bis zu kleinen und mittleren Betrieben im Tourismus? Welche Rolle kann die reiche sächsische Kulturszene bei der Bewältigung der Krise übernehmen?

Die Landesausstellung Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen hätte ursprünglich am 25. April 2020 eröffnet werden sollen. Aufgrund der COVID-19-Pandemie musste die Eröffnung jedoch auf einen noch zu findenden Termin vor den Sommerferien verschoben werden. Auch das umfangreiche Begleitprogramm wird an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden - ein erstes Resultat ist der jetzt startende BOOMCAST. Industriekultur.

Staatsministerin Barbara Klepsch sieht in dem Videocast eine Chance: „Der Videocast veranschaulicht sehr gut, dass wir den Kulturbereich bei der Bewältigung der Krise nicht vergessen dürfen. Unser kulturelles Leben ist genau das, was die Regionen in unserem Freistaat so wertvoll und attraktiv macht. Zudem regen Kunst und Kultur dazu an, sich mit den Folgen der Corona-Pandemie und die Zeit danach auseinanderzusetzen.“

Das Programm:

FOLGE #1 – Wie geht es dem Industrie- und Kulturstandort Sachsen in/nach der Corona-Pandemie?

Gäste:

  • Martin Dulig (Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr)
  • Barbara Klepsch (Staatsministerin für Kultur und Tourismus)

FOLGE #2: Staatliche Rettungswege in der Krise: Kultur- und Kreativwirtschaft vs. Mittelstand?

Gäste:

  • Claudia Muntschick (Kreatives Sachsen, Dresden)
  • Sebastian Gläser (IHK Chemnitz)

FOLGE #3: Stadt und Land in der Krise. Rivalen oder Leidensgenossen?

Gäste:

  • Franziska Schubert (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag)
  • Prof. Dr. Joachim Ragnitz (ifo Niederlassung Dresden)

FOLGE #4: Kann man aus historischen Krisen für die Gegenwart und Zukunft lernen?

Gäste:

  • Marina Heimann (futureSAX)
  • Prof. Dr. Mike Schmeitzner (TU Dresden, Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung)

Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen

Die Landesausstellung lässt die Region Südwestsachsen im „Jahr der Industriekultur“ als ein bedeutendes Zentrum der europäischen Industrialisierung lebendig werden. Die große Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau, die vom Deutschen Hygiene-Museum ausgerichtet wird, präsentiert ein breites kulturhistorisches Panorama der sächsischen Industrieentwicklung. Parallel dazu finden an sechs Orten der sächsischen Industriegeschichte branchenspezifische Schauplatzausstellungen statt: „AutoBoom“ im August Horch Museum Zwickau, „MaschinenBoom“ im Industriemuseum Chemnitz, „EisenbahnBoom“ im Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf, „KohleBoom“ im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge, „TextilBoom“ in der Tuchfabrik Pfau Crimmitschau sowie „SilberBoom“ im Forschungs- & Lehrbergwerk | Silberbergwerk Freiberg.

Die 4. Sächsische Landesausstellung ist ein Projekt des Freistaates Sachsen, das vom Deutschen Hygiene-Museum koordiniert wird. Weitere Informationen unter www.boom-sachsen.de und auf www.facebook.com/boom.sachsen.