Pressemeldung 6. Juli 2020 Mit Bus und Bahn bequem zur Landesausstellung

Das Angebot von VMS und SVZ zur 4. Sächsischen Landesausstellung

Für die 4. Sächsische Landesausstellung haben der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) und die Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau (SVZ) ein attraktives Angebot vorbereitet: Mit einem Ticket der Zentralausstellung kann man am Besuchstag kostenlos die Busse und Bahnen des VMS und der SVZ benutzen. Wer das Ticket schon vorab im Onlineshop kauft, kann in den Landkreisen Zwickau, Mittelsachsen, dem Erzgebirgskreis sowie aus Chemnitz mit dem Nahverkehr des VMS kostenlos am Ausstelltag reisen.
Ein weiterer Vorteil des Angebotes besteht darin, dass auch die sechs Schauplatzausstellungen der Landesausstellung im VMS-Gebiet liegen, somit kann auch mindestens eine der Schauplätze mit dem Ticket zur Zentralausstellung ohne zusätzliche ÖPNV-Anfahrtskosten am selben Tag besucht werden.

Damit die Anreise bis unmittelbar zur Zentralausstellung im Audi-Bau in Zwickau schnell und bequem erfolgen kann, hat die SVZ ihren Fahrplan und die Routen angepasst. Während des Ausstellungszeitraumes werden die Buslinien 10 und 20 in einem verdichteten Takt fahren. Die Buslinie 10 wird verlegt und hält unmittelbar am Audi-Bau neben dem August-Horch-Museum, wo die Stadt Zwickau zwei barrierefreie Bushaltestellen in der Audistraße installiert hat. Zu beiden Ausstellungsorten ist somit eine schnelle Verbindung vom Zwickauer Hauptbahnhof gewährleistet. Auch die Straßenbahnlinie 4 verkehrt nicht weit davon entfernt in der Leipziger Straße, Haltestelle Schlachthofstraße.

 

Jens Müller, Leiter Unternehmensentwicklung im VMS: „Der VMS ist verantwortlich für die Koordinierung des Nahverkehrs in Mittelsachsen. Da Besucherströme weit über die Zwickauer Stadtgrenzen hinaus erwartet werden, engagierte sich der VMS gemeinsam mit den Partnern für eine umweltfreundliche Erreichbarkeit der Landesausstellung. Gratis ÖPNV-Nutzung mit einem Ticket der Zentralausstellung bis unmittelbar zum Ausstellungseingang - das ist unser Beitrag fürs Gelingen der Landesausstellung."

Michael Geyer, Abteilungsleiter Verkehr der Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau: „Als städtisches Unternehmen blicken auch wir auf eine über 125 Jahre alte Entwicklung im Bereich der Elektromobilität zurück. Unser ebenfalls fast 100 Jahre alter Betriebshof befindet sich nur unweit der Ausstellung. Insofern ist es uns eine Freude, zum Gelingen der Landesausstellung mit beitragen zu können. Wir wünschen uns, dass unser Angebot zur kostenfreien Nutzung der Verkehrsmittel im Zusammenhang mit dem Besuch der Zentralausstellung rege genutzt wird."

Bürgermeisterin Kathrin Köhler, Baubürgermeisterin der Stadt Zwickau: „Wir freuen uns sehr, dass die Landesausstellung jetzt startet. Deren Vorbereitung und Durchführung unterstützen wir gerne. Wir haben beispielsweise – vom Freistaat gefördert – die Horchstraße grundlegend saniert und die Audistraße auf einer Länge von 250 Metern komplett neu gestaltet. Das Tiefbauamt hat nun die beiden provisorischen Haltestellten montiert, die zudem nachnutzbar sind. Das Angebot von VMS und SVZ bietet übrigens die günstige Möglichkeit, neben dem Besuch von Zentralausstellung und Schauplätzen auch unsere sehenswerte Altstadt zu erkunden.“

Thomas Spring, Kurator der Zentralausstellung: „Allen Beteiligten sei herzlich gedankt für die exzellente Zusammenarbeit und für dieses großartige Angebot für die Besucher der Landesausstellung! So können Personen aus dem ländlichen Raum und den Städten der gesamten Region Südwestsachsen anreisen. Gerade der ländliche Raum in Südwestsachsen ist für die sächsische Industriegeschichte von größter Bedeutung, weil die Industrialisierung sich hier sowohl in den Städten wie auch im ländlichen Raum ereignet hat.“

Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen

Die Landesausstellung lässt die Region Südwestsachsen im „Jahr der Industriekultur“ als ein bedeutendes Zentrum der europäischen Industrialisierung lebendig werden. Die große Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau, die vom Deutschen Hygiene-Museum ausgerichtet wird, präsentiert ein breites kulturhistorisches Panorama der sächsischen Industrieentwicklung. Parallel dazu finden an sechs Orten der sächsischen Industriegeschichte branchenspezifische Schauplatzausstellungen statt: „AutoBoom“ im August Horch Museum Zwickau, „MaschinenBoom“ im Industriemuseum Chemnitz, „EisenbahnBoom“ im Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf, „KohleBoom“ im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge, „TextilBoom“ in der Tuchfabrik Pfau Crimmitschau sowie „SilberBoom“ im Forschungs- & Lehrbergwerk | Silberbergwerk Freiberg.

Die 4. Sächsische Landesausstellung ist ein Projekt des Freistaates Sachsen, das vom Deutschen Hygiene-Museum koordiniert wird. Weitere Informationen unter www.boom-sachsen.de und auf www.facebook.com/boom.sachsen.