Stellungnahme 8. Mai 2019

Stellungnahme

In den Sozialen Medien kursieren derzeit Behauptungen, dass Unternehmen aus der Region Zwickau bei der Auftragsvergabe von Leistungen im Bereich Architektur, Gestaltung und Marketing übergangen worden seien. Diese Behauptungen sind unzutreffend, alle Ausschreibungen erfolgen nach VOB bzw. VOL. Ebenso unzutreffend und irreführend sind Unterstellungen zu den geplanten Schulklassenbesuchen und zur Architektur des Audi-Baus.

Ertüchtigung des Audi-Baus
Zur notwendigen barrierefreien Ertüchtigung des Audi-Baus und zur Errichtung eines temporären Empfangs- und Servicegebäudes fand 2017 ein Architekturwettbewerb statt. Eine Jury unter Vorsitz von Prof. Manfred Ortner bestimmte die ARGE AFF Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin, und GEORGI Architektur und Stadtplanung, Chemnitz, als Sieger.

Industriearchitektur Audi-Bau
Bei der Ertüchtigung des Audi-Baus für die Zwecke der Landesausstellung werden die Architektur des Gebäudes, sein Erscheinungsbild und seine Gliederung nicht angetastet. Zwischenzeitlich eingezogene Innenwände aus Gipskarton werden teilweise entfernt, die Fenster werden während der Laufzeit der Ausstellung zum Schutz der hochwertigen Exponate reversibel verdunkelt. Das Empfangsgebäude sowie die Zuwegung für behinderte Menschen werden mit einer Konstruktion aus angemieteten Containern errichtet.

Architektur und Gestaltung der Zentralausstellung
Ein weiteres Ausschreibungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb fand zur Architektur und Gestaltung der Zentralausstellung selbst statt.  Aus der Jurysitzung im März 2018 ging mit Holzer Kobler Architekturen, Zürich/Berlin, ein international renommiertes Büro als Sieger hervor. 

Erscheinungsbild - Corporate Design
Nach einer beschränkten Ausschreibung mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb entschied sich eine Jury im Juni 2018 für den Entwurf des Berliner Büros Polyform für das Corporate Design der Landesausstellung, das auf allen Printmedien und der Website zum Einsatz kommen wird.

Schulklassenbesuche
Der sächsische Landtag und die sächsische Staatsregierung als Auftraggeber wünschen und begrüßen den Besuch von Schulklassen in der Landesausstellung. Die Planungen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus. Schülerinnen und Schüler bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erhalten freien Eintritt. Die Anreise aus weiter entfernteren Orten wird durch eingeworbene Fördermittel finanziell unterstützt.