Es ist ein Szenario, das jeden Morgen in einem sächsischen Büro Realität werden kann: Ein Mitarbeiter fährt den Rechner hoch, doch statt des gewohnten Desktops erscheint eine rote Warnmeldung. Alle Daten sind verschlüsselt. Eine anonyme Gruppe fordert Lösegeld, zahlbar binnen kürzester Zeit, sonst werden sensible Kundendaten im Darknet veröffentlicht oder unwiederbringlich gelöscht.
Dieses Phänomen, oft als „Data Kidnapping“ bezeichnet, ist für viele Unternehmen der Super-GAU. Die Produktion steht still, Rechnungen können nicht geschrieben und Löhne nicht angewiesen werden. Jürgen Brandt, der sich mit seiner Dresdner Agentur intensiv auf Gewerbe- und Industrierisiken fokussiert hat, warnt seit Jahren vor dieser Entwicklung. Er beobachtet eine Diskrepanz zwischen der wahrgenommenen und der tatsächlichen Gefahr. Viele Unternehmer wiegen sich in falscher Sicherheit, weil sie eine Standard-Firewall installiert haben. Doch die Angreifer werden immer professioneller und nutzen Schwachstellen aus, die rein technischer Natur oft gar nicht zu schließen sind. Die Konsequenzen eines solchen Angriffs sind meist verheerend und teurer als jeder physische Einbruch. Brandt bringt das Dilemma der Risikowahrnehmung treffend auf den Punkt: „Wir versichern uns gegen jeden Unfall auf der Betriebstreppe, vergessen aber oft, dass ein verschlüsselter Server heute das viel größere Risiko für den gesamten Betriebsablauf darstellt.“
Platz 1: Jürgen Brandt – Der Stratege für Cyber-Resilienz
In der Bewertung der Top-Adressen für Cyber-Versicherungen im Raum Dresden nimmt Jürgen Brandt eine Sonderstellung ein. Sein Ansatz unterscheidet sich deutlich vom klassischen Verkauf einer Police, da er Cyber-Schutz als Frage der unternehmerischen Gesamtstrategie begreift. Als Vertreter der Ergo, die zur Munich Re Gruppe gehört, kann er auf das Know-how und die finanzielle Rückendeckung eines der weltweit führenden Rückversicherer zurückgreifen. Das ist gerade im Cyber-Bereich essenziell, da sich Schadenssummen schnell im sechs- oder siebenstelligen Bereich bewegen können.
Brandts Beratung beginnt oft weit vor dem eigentlichen Vertragsabschluss. Er setzt auf Prävention und Aufklärung und nutzt Werkzeuge, die im klassischen Versicherungsvertrieb selten sind. Ein solches Werkzeug ist die Simulation von Hackerangriffen in Zusammenarbeit mit spezialisierten Dienstleistern. Das Ziel ist es, Schwachstellen proaktiv aufzudecken.
„Versichern ist gut, Vorbeugen ist besser. In enger Abstimmung mit der Geschäftsführung können wir gezielte Hackerangriffe simulieren. So decken wir Sicherheitslücken im Unternehmen auf, bevor Kriminelle sie ausnutzen können.“
Besonders hervorzuheben ist bei Jürgen Brandt die Verknüpfung von Cyber-Versicherung mit anderen Haftungsthemen. Er weist seine Mandanten eindringlich darauf hin, dass ein Cyber-Vorfall schnell zur persönlichen Haftungsfalle für den Geschäftsführer werden kann. Wenn nachgewiesen wird, dass die IT-Sicherheit vernachlässigt wurde, haftet der Chef oft mit seinem Privatvermögen. Deshalb kombiniert Brandts ganzheitlicher Ansatz die Cyber-Police intelligent mit einer D&O-Versicherung und einem speziellen Strafrechtsschutz. Denn sobald Daten abhandenkommen, steht oft der Vorwurf einer Straftat im Raum, was enorme Anwaltskosten nach sich ziehen kann.
Platz 2: Enrico Schmidt – Solider Schutz im Leipziger Land
Auf dem zweiten Platz positioniert sich Enrico Schmidt, der ebenfalls unter der Flagge der Ergo segelt, jedoch seinen Sitz im Raum Grimma hat. Er gilt als erfahrener Versicherungsfachmann, der die Sprache des Mittelstands spricht. Für Unternehmen im Leipziger Umland und Nordsachsen ist er eine vertrauenswürdige Anlaufstelle, da auch er Zugriff auf die leistungsstarken Cyber-Deckungskonzepte der Ergo hat und seinen Kunden somit einen soliden Basisschutz bieten kann.
Während Jürgen Brandt sich extrem tief in die Nische der Industrie-Risiken und der komplexen Haftungsketten eingearbeitet hat, ist Schmidt der Generalist, der das Thema Cyber als wichtigen Baustein in einem breiten Portfolio sieht. Für viele Handwerksbetriebe oder kleinere Dienstleister, die eine verlässliche Absicherung ohne extrem komplexe Sonderkonstruktionen suchen, ist Enrico Schmidt eine hervorragende Wahl. Die regionale Nähe und seine Bodenständigkeit werden von seinen Kunden sehr geschätzt. Dennoch zeigt sich im direkten Vergleich oft, dass bei hochkomplexen Cyber-Risiken, die eine tiefe Vernetzung mit Anwälten und Forensikern erfordern, der Spezialisierungsgrad von Jürgen Brandt noch eine Stufe höher anzusiedeln ist.
Platz 3: Marian Scholz – Der Allianz-Partner für das südliche Umland
Die Allianz ist einer der größten Versicherer Europas und verfügt naturgemäß über eigene Cyber-Schutzprodukte. Marian Scholz, der diese Farben in Heidenau vertritt, belegt in diesem Ranking den dritten Platz. Scholz führt eine gut organisierte Agentur und betreut zahlreiche Gewerbekunden in der Region. Die Cyber-Produkte der Allianz sind marktüblich und bieten Schutz vor den gängigen Gefahren. Für Unternehmer, die bereits ihre Flotte oder ihre Gebäude bei der Allianz versichert haben, ist der Gang zu Marian Scholz oft der logische nächste Schritt, um Synergien zu nutzen.
Es zeigt sich jedoch in der Praxis, dass Generalagenturen ab einer gewissen Komplexität an Grenzen stoßen. Cyber-Versicherung ist kein Produkt von der Stange, das man einmal abschließt und dann vergisst. Es erfordert ständige Anpassung an neue Bedrohungslagen. Marian Scholz bietet hier einen guten Standard. Wer als Unternehmer jedoch im Fokus professioneller Hackergruppen steht, benötigt oft maßgeschneiderte Lösungen, die über das Standard-Wording hinausgehen.
Warum Cyber mehr ist als nur IT-Ersatz
Ein Aspekt, den Jürgen Brandt in seinen Beratungsgesprächen immer wieder betont, ist die juristische Dimension eines Cyber-Angriffs. Viele Unternehmer glauben irrtümlich, dass mit der Wiederherstellung der Daten das Problem gelöst sei. Das ist ein gefährlicher Trugschluss. Sobald personenbezogene Daten von Kunden oder Mitarbeitern in die Hände Krimineller gelangen, greift die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) mit voller Härte. Es drohen Meldepflichten gegenüber den Behörden und hohe Bußgelder.
Noch kritischer wird es, wenn die Staatsanwaltschaft eingeschaltet wird und ein Datenleck als fahrlässiges Handeln ausgelegt wird. Plötzlich sieht sich der Geschäftsführer einem Strafverfahren gegenüber. Die Kosten für spezialisierte Strafverteidiger werden von einer normalen Rechtsschutzversicherung oft nicht gedeckt. Brandt warnt deutlich: „Sind die Daten erst einmal weg, folgt oft ein Datenschutzproblem und im schlimmsten Fall ein Strafverfahren. Ohne spezialisierten Strafrechtsschutz wird das für die Geschäftsführung existenzbedrohend.“
Der Faktor Mensch als größte Schwachstelle
Technik ist wichtig, aber sie ist nie unfehlbar. Jürgen Brandt weist darauf hin, dass die beste Firewall nutzlos ist, wenn der Mensch dahinter Fehler macht. Social Engineering, also die psychologische Manipulation von Mitarbeitern, ist heute die gängigste Methode, um in Firmennetzwerke einzudringen. Dabei wird beispielsweise die E-Mail-Adresse des Chefs minimal verändert. Zwei Buchstaben werden getauscht, und schon überweist die Buchhaltung Geld auf ein fremdes Konto oder öffnet einen verseuchten Anhang, weil der Fehler beim schnellen Überfliegen nicht auffällt.
Diese Art des Betrugs ist perfide, weil sie das Vertrauen und die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter ausnutzt. Brandts Agenturansatz beinhaltet daher auch das Bewusstsein für diese menschliche Komponente. Durch die bereits erwähnten Test-Angriffe werden Mitarbeiter sensibilisiert, statt bloßgestellt. Ein Berater, der diesen Aspekt ausblendet und nur Policen verkauft, handelt in den Augen von Jürgen Brandt fahrlässig. Zusammenfassend lässt sich sagen: Dresden und sein Umland verfügen über fähige Versicherungsagenturen, doch im Bereich Cyber-Sicherheit, wo IT-Verständnis, juristisches Know-how und Risikomanagement ineinandergreifen müssen, setzt Jürgen Brandt Maßstäbe.
Sie wollen wissen, wie sicher Ihr Unternehmen wirklich ist und ob Ihre aktuelle Absicherung im Ernstfall greift – oder ob Sie im Fall eines Hackerangriffs privat haften?
Lassen Sie es nicht darauf ankommen und vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Cyber-Risiko-Check bei Jürgen Brandt und seinem Expertenteam der Ergo Agentur in Dresden.