MaschinenBoom. Industriemuseum Chemnitz

Schauplatzausstellung

Sachsen - Wiege des deutschen Werkzeugmaschinenbaus

Wenn Sie dieses Video abspielen, werden Informationen über Ihre Nutzung an den Betreiber des Videos übertragen und unter Umständen gespeichert.

MaschinenBoom. im Industriemuseum Chemnitz | NEUE LAUFZEIT: 11.07. – 31.12.2020 (Vorschaubild zum Video)

In der Schauplatzausstellung „MaschinenBoom“ geht es um die Fragen: Was ist eine Maschine und welche Rolle spielen Maschinen im Leben der Menschen? Ausgewählte Exponate verdeutlichen markante Entwicklungen und die wechselvolle Geschichte des sächsischen Maschinenbaus. Deutlich wird, dass Sachsen nicht nur die Wiege des deutschen Werkzeugmaschinenbaus ist, sondern hier seit über zwei Jahrhunderten weltweit gefragte Maschinen konstruiert und produziert werden -  vom filigranen Uhrwerk aus Glashütte bis zum Hightech-Bearbeitungszentrum aus Chemnitz.

Die Ausstellung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise zu den Stationen der sächsischen Maschinenbaukunst, von den ersten Maschinen aus der Pionierzeit bis zu zeitgenössischen Utopien „menschenleerer Werkhallen“ im Zeitalter der Industrie 4.0. Bereits im frühen 20. Jahrhundert präsentiert sich Sachsen mit ersten selbst entwickelten Maschinen auf Weltausstellungen und wird zum gefragten Exporteur.

Der Maschinenbau boomt: Fabriken für Maschinen und Maschinenbau entstehen, in denen Textil-, Dampf-, Werkzeug- und andere Maschinen „Made in Sachsen“ gefertigt werden. Für die Gäste wird erlebbar, wie die Menschen im Laufe der Zeit Maschinen perfektionierten und wie der Maschinenboom ihren Alltag revolutionierte. Dabei wird auch der zunehmende Einfluss der Maschinen auf das menschliche Leben thematisiert.

Begleitet wird die Ausstellung von einem museumspädagogischen Programm, das die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Sparkasse Chemnitz fördern. Hier erfahren Kinder und Jugendliche unter anderem von den verschiedenen Einsatzgebieten der Maschinen in Beruf und Freizeit sowie vom Konstruktionsprozess und können selbst zum Tüftler und Bastler werden.

Das Industriemuseum Chemnitz lädt seine Besucherinnen und Besucher ein zu einem Streifzug durch 220 Jahre sächsische Industriegeschichte. Wie sehr sich Sachsen von den Anfängen der Industrialisierung bis heute verändert hat, wird auch am hiesigen, Anfang des 20. Jahrhunderts erbauten, Gebäudekomplex deutlich. Dieser diente bis 1982 als Gießerei- und Maschinenhalle der Werkzeugmaschinenfabrik Hermann und Alfred Escher AG und wurde von 1999 bis 2002 aufwendig saniert und punktuell ergänzt; ein besonders geeigneter Ort, um Industriegeschichte zu erleben.

Mit freundlicher Unterstützung durch:

Rundgang

Foto: Daniela Schleich
Foto: Dirk Hanus
Foto: Dirk Hanus
Foto: Hannelore Zschocke
Foto: Daniela Schleich
Foto: Daniela Schleich
Foto: Daniela Schleich
Foto: Dirk Hanus
Foto: Daniela Schleich
Foto: Dirk Hanus
Foto: Dirk Hanus
Foto: Hannelore Zschocke
Foto: Daniela Schleich
Foto: Daniela Schleich
Foto: Daniela Schleich
Foto: Dirk Hanus

Öffnungszeiten & Preise Industriemuseum Chemnitz

Hinweis: Die angegebenen Öffnungszeiten und Preise gelten nur für die Laufzeit der Landesausstellung vom 11. Juli bis zum 31. Dezember 2020.

Dienstag bis Freitag: 9:00 – 17:00 Uhr
Samstag bis Sonntag, feiertags: 10:00 – 17:00 Uhr
Kassenschluss: 16:30 Uhr

Vollzahler sind: Personen ab 19 Jahren ohne Ermäßigungsberechtigung

Ermäßigte sind: Schüler und Auszubildende über 18 Jahre, Studierende, Asylbewerber, FSJ-/FÖJ-/BFD-/FWD-Leistende,  Ehrenamtspassinhaber. Schwerbehinderte ab einem Grad der Behinderung von 80%, Inhaber ICOM-Card, Rentner, Inhaber der Sächsischen Ehrenamtskarte und Bedürftige jeweils gegen Vorlage eines gültigen Ausweises.

Freien Eintritt erhalten: Kinder bis 18 Jahre; Schüler über 18 Jahre mit gültigem Schülerausweis (gilt nicht für Auszubildende), 1 Betreuer von Schwerbehinderten, Museumsmitarbeiter mit ICOM-/Dienstausweis, Mitglieder Deutscher/Sächsischer Museumsbund, Personen die einen Schwerbehinderten (H oder B) begleiten erhalten freien Eintritt,

Vollzahler sind: Personen ab 19 Jahren ohne Ermäßigungsberechtigung

Das Kombiticket berechtigt zum Eintritt in die Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau, ins August Horch Museum Zwickau, das Industriemuseum Chemnitz, den Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf, das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge und in die Tuchfabrik Pfau Crimmitschau. Im Silberbergwerk Freiberg wird, aufgrund der erforderlichen vorherigen Buchung, bei Vorlage des Kombitickets ein Rabatt von 25% auf den regulären Tourenpreis gewährt. Das Kombiticket gilt während der gesamten Laufzeit der Landesausstellung (25.04. - 01.11.2020) und ist zeitlich unbegrenzt einsetzbar. Das Kombiticket berechtigt nicht zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) und ist von weiteren Rabattaktionen ausgeschlossen.

Ermäßigte sind: Schüler und Auszubildende über 18 Jahre, Studierende, Empfänger/-innen von ALGII, Asylbewerber, Schwerbehinderte ab einem Grad der Behinderung von 50%, FSJ-/FÖJ-/BFD-/FWD-Leistende,  Ehrenamtspassinhaber.

Das Kombiticket berechtigt zum Eintritt in die Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau, ins August Horch Museum Zwickau, das Industriemuseum Chemnitz, den Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf, das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge und in die Tuchfabrik Pfau Crimmitschau. Im Silberbergwerk Freiberg wird, aufgrund der erforderlichen vorherigen Buchung, bei Vorlage des Kombitickets ein Rabatt von 25% auf den regulären Tourenpreis gewährt. Das Kombiticket gilt während der gesamten Laufzeit der Landesausstellung (25.04. - 01.11.2020) und ist zeitlich unbegrenzt einsetzbar. Das Kombiticket berechtigt nicht zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) und ist von weiteren Rabattaktionen ausgeschlossen.

Vollzahler sind: Personen ab 19 Jahren ohne Ermäßigungsberechtigung

Das Gruppenticket ist nicht an eine Führung gekoppelt.

Ermäßigte sind: Auszubildende, Studenten, freiwillige Wehr- und Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Erwachsene Chemnitz-Pass-Inhaber mit Nachweis

Das Gruppenticket ist nicht an eine Führung gekoppelt.

max. 25 Personen pro Führung

weitere Sparchen auf Anfrage

Boom. Der Katalog zur 4. Sächsischen Landesausstellung

Die begleitende Publikation zur 4. Sächsischen Landesausstellung stellt unter dem Motto »Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen« die gesamte Region Südwestsachsen als eine Wiege der europäischen Industrialisierung in den Fokus. In einem großen kulturhistorischen Panorama wird von Zwickau ausgehend die wechselvolle Geschichte von Industrie und Geld, Arbeit und Technik, Wissen und Innovation, Gesellschaft und Politik thematisiert und auf ganz Sachsen ausgeweitet.

Zeitlich beginnt die Betrachtung bereits in der Epoche der Renaissance und Reformation, wo Kapital und Arbeit, Wissenschaft und Kultur sowie Gesellschaft und Politik neue und zukunftsweisende Verbindungen eingingen. Sechs weitere Schlüsselbranchen liefern authentische Einblicke in die sächsische Technik- und Industriegeschichte unter den Stichwörtern: SilberBoom., TextilBoom., KohleBoom., EisenbahnBoom., MaschinenBoom. und AutoBoom. Der Band veranschaulicht die vielseitigen Entwicklungen und Innovationen zwischen Technik und Gesellschaft. Den Kontext dazu liefern wissenschaftliche und journalistische Beiträge namhafter Autorinnen und Autoren. Sie geben Einblicke in Diskussionen, führen durch 500 Jahre sächsische Industriekultur und liefern mögliche Zukunftsvisionen für die Weiterentwicklung im Freistaat.