Gemälde: Ausschnitt aus der Mitteltafel des Bergaltars von Hans Hesse aus der St. Annenkirche in Annaberg-Buchholz, entstanden 1520/21. Bergmänner arbeiten an verschiedenen Stationen der Silbergewinnung.

Zentralausstellung Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen

Audi-Bau Zwickau

Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen

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Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen | Zentralausstellung Audi-Bau Zwickau | 25.04.–01.11.2020 (Vorschaubild zum Video)

Wie leben die Menschen in einem europäischen Kulturraum, der seit über fünfhundert Jahren von der Arbeit in Gewerbe, Handel und Industrie geprägt wird? Die Zentralausstellung in Zwickau schaut zurück auf die Anfänge und Hochphasen der Industrialisierung Sachsens und wagt einen Blick in die Zukunft des heutigen Freistaates.

Die Region Südwestsachsen war eines der ersten und wichtigsten Zentren der europäischen Industrialisierung. Hier gingen Kapital und Arbeit, Wissen und Innovation, Technik und Gesellschaft zukunftsweisende Verbindungen ein. Darum beruht das Selbstverständnis der Sachsen bis heute auf dem Dreiklang von Naturschönheit, kulturellem Reichtum und einer breiten industriellen Basis. Die 4. Sächsische Landesausstellung, die vom 25. April bis zum 1. November 2020 mit einer großen Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau sowie an sechs weiteren, authentischen Schauplätzen der sächsischen Industriegeschichte stattfinden wird, ist ein Muss für alle, die diese Seite Sachsens verstehen und erleben möchten.

Die Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau

Die Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau erzählt auf über 2.500 m² von der wechselvollen Geschichte der hart arbeitenden Menschen einer schon früh industrialisierten Region. In einem unterhaltsamen Themenparcours präsentiert sie historische Objekte und Dokumente, technische Geräte, Fotografien und Filme, aber auch wertvolle Kunstwerke und spektakuläre Medieninstallationen. Mit dieser Zusammenstellung bietet der Rundgang überraschende Zugänge zur faszinierenden Welt der fünfhundertjährigen sächsischen Industriekultur. Unabhängig von ihren Interessen und Vorkenntnissen erwartet die Besucherinnen und Besucher das eindrucksvolle kulturhistorische Panorama einer vergangenen Zukunft mit Ausblicken auf das Sachsen von morgen.

Dauernde Veränderung und Beschleunigung sind die Signatur des modernen Lebens. Die Landesausstellung wird diese Prozesse in den verschiedenen Teilsystemen der Gesellschaft nachverfolgen. Sie wird die fundamentalen Veränderungen des Alltagslebens sichtbar machen, die etwa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts durch die neuen Arbeitsformen an hoch entwickelten Maschinen, durch eine bisher unbekannte Mobilität oder die Allgegenwart der elektrischem Energie entstanden sind. Auch die sozialen und politischen Bestrebungen, die auf die Herausforderungen des permanenten Wandels antworten, werden in der Landesausstellung ihren Platz finden. Dazu gehört die Entstehung demokratischer Verfassungen und Parteien oder der Frauenbewegung ebenso wie eine neue Formgebung in der Industrie, die revolutionären Gegenentwürfe der Kunst und die Verheißungen der Massenkultur oder die Herausbildung einer modernen Körperkultur und des Sports.

Der Audi-Bau Zwickau – Ort der Zentralausstellung

Der Audi-Bau im Norden Zwickaus ist eine Montagehalle der Auto Union AG von 1938. Das Gebäude befindet sich auf dem Gelände der Audi Automobilwerke GmbH Zwickau neben der Produktionsstrecke, auf der der VEB Sachsenring den Trabant fertigte. Für die Landesausstellung wird der Bau mit einem temporären Empfangsgebäude, modernen Serviceeinrichtungen und einem Rampensystem ausgestattet, so dass er barrierefrei zugänglich sein wird.

Die Zentralschau im Audi-Bau Zwickau wird durch das Deutsche Hygiene-Museum ausgerichtet. Als Museum vom Menschen wird es die Geschichte der Industrialisierung so erzählen, dass die umwälzenden Auswirkungen dieses technologisch-ökonomischen Entwicklungsschubs auf alle Lebensverhältnisse, auf Identität, Wohlstand und das gesellschaftliche Zusammenleben erlebbar werden.

Rundgang

Foto: Ansicht des Audi-Baus in Zwickau.
Foto: Ralph Köhler
Foto: Luftbild auf das ehemalige Gelände der Auto-Union in Zwickau.
Foto: Ralph Köhler
Foto: Außenansicht auf das rote Backsteingebäude des Audi-Baus in Zwickau
Foto: Andres Gosch
Foto: Innenansicht des Audi-Baus. Vor den Fensterfronten rechts und links stehen zwischen zwei Säulenreihen verschiedene Automobile. Am Ende des Raumes befindet sich eine kaum erkennbare Menschengruppe.
Foto: Ralph Köhler
3-D-Modell des Audi-Baus mit vorgelagertem Empfangsgebäude. An der Längsseite der Halle bilden zwei Rampen den Ein- und Ausgang ins erste Obergeschoss.
3D-Rendering: AFF Architekten, Berlin
Virtuelle Ansicht des Empfangsgebäudes. Das Dach besteht aus zusammengesetzten Hochseecontainern. Die Wände sind aus halbtransparentem Gewebe.
3D-Rendering: AFF Architekten, Berlin
Virtuelle Ansicht auf das Empfangsgebäude. Auf dem Vorplatz sind auf der linken Seite des Bildes Tische aufgestellt, an denen zwei Personen Platz genommen haben.
3D-Rendering: AFF Architekten, Berlin
Foto: Ansicht des Audi-Baus in Zwickau.
Foto: Ralph Köhler
Foto: Luftbild auf das ehemalige Gelände der Auto-Union in Zwickau.
Foto: Ralph Köhler
Foto: Außenansicht auf das rote Backsteingebäude des Audi-Baus in Zwickau
Foto: Andres Gosch
Foto: Innenansicht des Audi-Baus. Vor den Fensterfronten rechts und links stehen zwischen zwei Säulenreihen verschiedene Automobile. Am Ende des Raumes befindet sich eine kaum erkennbare Menschengruppe.
Foto: Ralph Köhler
3-D-Modell des Audi-Baus mit vorgelagertem Empfangsgebäude. An der Längsseite der Halle bilden zwei Rampen den Ein- und Ausgang ins erste Obergeschoss.
3D-Rendering: AFF Architekten, Berlin
Virtuelle Ansicht des Empfangsgebäudes. Das Dach besteht aus zusammengesetzten Hochseecontainern. Die Wände sind aus halbtransparentem Gewebe.
3D-Rendering: AFF Architekten, Berlin
Virtuelle Ansicht auf das Empfangsgebäude. Auf dem Vorplatz sind auf der linken Seite des Bildes Tische aufgestellt, an denen zwei Personen Platz genommen haben.
3D-Rendering: AFF Architekten, Berlin

Die 6 Kapitel der Zentralausstellung – 500 Jahre vergangene Zukunft

Barock & Berggeschrey

Gemälde: Ausschnitt aus dem Annaberger Bergaltar. Bergmänner im traditionellen Gewand  kippen Geröll ab und zerkleinern das Erz. Ein anderer Arbeiter zieht Eimer aus einem Schacht.
1470 bis 1813

Ende des 15. Jahrhunderts lösen Silberfunde im Erzgebirge das „Zweite Berggeschrey“ aus. Es lockt Menschen aus ganz Europa nach Sachsen und führt zu einer beispiellosen Boom-Phase. In Renaissance und Reformation entsteht aber auch ein neues Menschenbild: Frei von mittelalterlichen Zwängen ist man jetzt nur sich selbst und seiner Arbeit verpflichtet. Es entfaltet sich eine wirtschaftliche und naturwissenschaftliche Dynamik, die bis in das Zeitalter des Barock anhält.

Garn & Globalisierung

Gemälde: Händler übergeben 1765 Merino-Schafe an den Kurfürsten. Gemalt  von Theobald von Oer, um 1872.
1763 bis 1914

Nach dem verlorenen Siebenjährigen Krieg (1756 – 1763) wird in Sachsen planmäßig ein gesellschaftliches Innovationsklima geschaffen. Als Motor der Entwicklung entsteht die international vernetzte Textilindustrie und der Maschinenbau. In dieser Zeit wird die industrielle Basis gelegt, von der die sächsische Wirtschaft noch bis zum Vorabend des Ersten Weltkrieges profitieren sollte. 1914 ist Sachsen das Land mit dem stärksten Industrialisierungsgrad im gesamten Deutschen Reich.

Karl Marx & Karl May

Foto: Stahlgießer in Leipzig-Plagwitz bei der Arbeit,um 1900.
1831 bis 1914

Die Epoche der Hochindustrialisierung ist die Zeit eines rasanten Fortschritts in Wissenschaft und Industrie. Es brechen aber auch neuartige soziale Konflikte auf, die das Leben der Menschen immer stärker bestimmen. Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Kultur erfinden nicht nur revolutionäre Techniken und Maschinen, sie entwickeln auch neue Formen des Zusammenlebens und entwerfen Ideen für Gesellschaftsmodelle, die bis in unseren heutigen Alltag nachwirken.

Schockensöhne & Sachsenstolz

Foto: Seitenansicht einer  Schnellzuglokomotive von 1918. Links daneben stehen zwei Männer, deren Körpergröße im Vergleich zur Lokomotive ein Drittel beträgt.
1904 bis 1945

Die Zeit vom Vorabend des Ersten bis zum katastrophalen Ende des Zweiten Weltkrieges ist von bahnbrechenden Erfindungen und tiefgreifenden Umwälzungen in allen Bereichen der Gesellschaft bestimmt. Gleichzeitig ist diese Epoche von einer beispiellosen, industriell geformten und organisierten Gewalt geprägt. Wie in anderen Regionen Europas entsteht auch in Sachsen eine Kultur der Massen und des Massenkonsums.

Trabi & Treuhand

Foto: Acht Ingenieure des VEB Sachsenrings sitzen oder stehen auf einem blauen Trabant, um 1955/60.
1945 bis 1995

Viele Sachsen musste die Erfahrung von radikalen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbrüchen mehrfach mitmachen. Der Trabant ist das Symbol des  Wirtschaftssystems der DDR; er ist aber nach wie vor auch ein Lebensgefühl. Das Kapitel thematisiert die Arbeitswelten und den Alltag der Menschen bis zur politischen Wende sowie die Brüche und Chancen, die der anschließende Strukturwandel mit sich brachte.

Industriekultur 5.0

Foto: Wissenschaftlerin arbeitet in Schutzkleidung in einem Labor. Sie betrachtet prüfend einen runden, spiegelnden Gegenstand.
1995 bis 2020 und darüber hinaus

Ähnlich wie in den historischen Boom-Phasen zeichnen sich auch heute wieder positive Entwicklungen ab. Das sind ein wacher Unternehmergeist, auf Forschung und Wissen gründende Innovationen und die Fähigkeit zum ständigen Wandel. Wie können die Herausforderungen der Globalisierung, der Digitalisierung und des demografischen Wandels gemeistert werden? Welche Zukunftsentwürfe, welche Visionen sind für Morgen wichtig und schon heute erkennbar?

Öffnungszeiten & Preise Zentralausstellung

Hinweis: Die angegebenen Öffnungszeiten und Preise gelten nur für die Laufzeit der Landesausstellung vom 25. April bis zum 1. November 2020.

Montag bis Sonntag, feiertags:
10:00 – 18:00 Uhr
Kassenschluss: 17:30 Uhr

Vollzahler sind: Personen ab 19 Jahren ohne Ermäßigungsberechtigung

Bis zur 25% Rabatt: Bei Vorlage des Einzeltickets zur Zentralausstellung an den Kassen der sechs Schauplatzmuseen erhalten Sie bis zu 25% Rabatt auf den regulären Eintrittstarif der Schauplatzausstellungen. Das Einzelticket zur Zentralausstellung kann an der Kasse im Audi-Bau Zwickau sowie in allen sechs Schauplatzmuseen erworben werden. Bei Nutzung der Rabattoption wird dessen Preis und der rabattierte Einzeleintritt beim jeweiligen Schauplatz addiert.

Ermäßigte sind: Schüler und Auszubildende über 18 Jahre, Studierende, Asylbewerber, FSJ-/FÖJ-/BFD-/FWD-Leistende,  Ehrenamtspassinhaber. 

Bis zur 25% Rabatt: Bei Vorlage des Einzeltickets zur Zentralausstellung an den Kassen der sechs Schauplatzmuseen erhalten Sie bis zu 25% Rabatt auf den regulären Eintrittstarif der Schauplatzausstellungen. Das Einzelticket zur Zentralausstellung kann an der Kasse im Audi-Bau Zwickau sowie in allen sechs Schauplatzmuseen erworben werden. Bei Nutzung der Rabattoption wird dessen Preis und der rabattierte Einzeleintritt beim jeweiligen Schauplatz addiert.

Freien Eintritt erhalten: Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre, Schwerbehinderte ab einem Grad der Behinderung von 50%, Personen die einen Schwerbehinderten (H oder B) begleiten haben, Inhaber ICOM-Card, Museumsbundausweis oder  Presseausweis.

Vollzahler sind: Personen ab 19 Jahren ohne Ermäßigungsberechtigung

Das Boom.-Kombi-Ticket berechtigt nach einmaligem Erwerb zum Eintritt in die Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau, ins August Horch Museum Zwickau, das Industriemuseum Chemnitz, den Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf, das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge und in die Tuchfabrik Pfau Crimmitschau. Im Silberbergwerk Freiberg wird, aufgrund der erforderlichen vorherigen Buchung, bei Vorlage des Boom.-Kombi-Tickets ein Rabatt von 25% auf den regulären Tourenpreis gewährt. Das Boom.-Kombi-Ticket  kann an der Kasse im Audi-Bau Zwickau sowie in allen sechs Schauplatzmuseen erworben werden.

Ermäßigte sind: Schüler und Auszubildende über 18 Jahre, Studierende, Asylbewerber, FSJ-/FÖJ-/BFD-/FWD-Leistende,  Ehrenamtspassinhaber.

Das Boom.-Kombi-Ticket berechtigt nach einmaligem Erwerb zum Eintritt in die Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau, ins August Horch Museum Zwickau, das Industriemuseum Chemnitz, den Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf, das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge und in die Tuchfabrik Pfau Crimmitschau. Im Silberbergwerk Freiberg wird, aufgrund der erforderlichen vorherigen Buchung, bei Vorlage des Boom.-Kombi-Tickets ein Rabatt von 25% auf den regulären Tourenpreis gewährt. Das Boom.-Kombi-Ticket  kann an der Kasse im Audi-Bau Zwickau sowie in allen sechs Schauplatzmuseen erworben werden.

Vollzahler sind: Personen ab 19 Jahren ohne Ermäßigungsberechtigung

Das Gruppenticket ist nicht an eine Führung gekoppelt.

Ermäßigte sind: Schüler und Auszubildende über 18 Jahre, Studierende, Asylbewerber, FSJ-/FÖJ-/BFD-/FWD-Leistende,  Ehrenamtspassinhaber.

Das Gruppenticket ist nicht an eine Führung gekoppelt.

Ein Erwachsener in Begleitung mindestens eines Kindes oder Jugendlichen bis einschließlich 18 Jahre

Zwei Erwachsene in Begleitung mindestens eines Kindes oder Jugendlichen bis einschließlich 18 Jahre

max. 30 Personen pro Führung, nur für Bildungseinrichtungen

max. 30 Personen, nur für Bildungseinrichtungen

Wissenschaftlicher Beirat der Zentralausstellung

Die Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau diskutiert die These der 500-jährigen Industriekultur in Sachsen sowie ihre Bedeutung für die sächsische Identität und gibt einen Ausblick auf ihre Zukunft. Dabei sollen weniger technische Aspekte als vielmehr wirtschafts- und sozialgeschichtliche Themen im Mittelpunkt stehen. Um die angestrebte gesellschaftliche und wissenschaftliche Themenbreite zu gewährleisten, steht der Wissenschaftlichen Beirat, der vom Deutschen Hygiene-Museum ernannt wurde, dem kuratorisch-wissenschaftlichen Team der Zentralausstellung beratend zur Seite.

  • Prof. Dr. Helmuth Albrecht, Lehrstuhlinhaber für Technikgeschichte und Industriearchäologie der TU Bergakademie Freiberg
  • Prof. Dr. Ulrich Borsdorf, Gründungsdirektor des Ruhr Museum Essen
  • Dr. Claudia Emmert, Direktorin des Zeppelin Museum Friedrichshafen
  • Prof. Dr. Thomas Hänseroth, Lehrstuhlinhaber für Technik- und Technikwissenschaftsgeschichte an der TU Dresden
  • Prof. Dr. Winfried Müller, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V.
  • Dr. Karl Borromäus Murr (Vorsitzender), Direktor des Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg
  • Prof. Dr. Bénédicte Savoy, Leiterin des Fachgebiets Kunstgeschichte der Moderne an der TU Berlin
  • Prof. Dr. Susanne Schötz, Lehrstuhlinhaberin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der TU Dresden

Die 6 Schauplätze der Landesausstellung

Diese Themen der Zentralausstellung in Zwickau werden an sechs authentischen Schauplätzen der Industriegeschichte in weiteren Sonderausstellungen konkretisiert und vertieft:

AutoBoom. Unmittelbar neben der Zentralausstellung im Audi-Bau beleuchtet das August-Horch-Museum Zwickau die Geschichte der mit dem Auto möglich gewordenen Mobilität und behandelt Zukunftsfragen und -probleme der Automobilproduktion.

MaschinenBoom. Was ist eine Maschine und welche Rolle spielen Maschinen in unserem Leben? Diesen und anderen Fragen widmet sich das Industriemuseum Chemnitz. Denn Sachsen ist nicht nur die Wiege des deutschen Maschinenbaus. Hier werden seit mehr als 200 Jahren Maschinen konstruiert und produziert: vom filigranen Uhrwerk aus Glashütte bis zum Hightech-Bearbeitungszentrum aus Chemnitz.

EisenbahnBoom. Auf dem Gelände des Schauplatz Eisenbahn (Eisenbahnmuseums Chemnitz-Hilbersdorf) wird man zwischen historischen Dampf- und Dieselloks in der rußigen Atmosphäre eines Ringlokschuppens die industrielle Vernetzung von Mensch, Rohstoffen und Produkten in einem industriehistorischen Freilichtmuseum erkunden können. 

KohleBoom. Das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge zeigt den für die wirtschaftliche Entwicklung Südwestsachsens fundamentalen Steinkohlenbergbau und wirft einen Blick in die Zukunft der Energieversorgung. 

TextilBoom. In der original erhaltenen Tuchfabrik Gebr. Pfau in Crimmitschau können die Besucherinnen und Besucher eine Zeitreise in die für Sachsens Geschichte so wichtige Epoche der Textilindustrie unternehmen. Die zum Teil 100 Jahre alten Maschinen und Webstühle werden in einer seit ihrer Schließung unveränderten Fabriksituation vorgeführt und alle Schritte der Tuchfabrikation nachvollziehbar.

SilberBoom. Das Forschungs- und Lehrbergwerk | Silberbergwerk Freiberg gewährt tiefe Einblicke in die Geschichte des Erzbergbaus und zeigt unter Tage, welche Rolle die aktuelle wissenschaftliche Forschung für die Ressourcentechnologien spielt.